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{"id":503,"date":"2019-05-14T23:17:25","date_gmt":"2019-05-14T21:17:25","guid":{"rendered":"https:\/\/cultus-dominum-we.de\/?p=503"},"modified":"2019-05-15T00:18:21","modified_gmt":"2019-05-14T22:18:21","slug":"der-kreis-der-magie-ardeen-band-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cultus-dominum-we.de\/en\/der-kreis-der-magie-ardeen-band-1\/","title":{"rendered":"Der Kreis der Magie &#8211; Ardeen Band 1"},"content":{"rendered":"\n<p>Es ist eine Pentalogie. Vier Worte, die nach einem stilistisch schlechten Anfang anmuten, ich muss sie aber vorausschicken, denn ich k\u00f6nnte in Unkenntnis der folgenden vier B\u00e4nde der Autorin an der einen oder anderen Stelle Unrecht tun. Was ich heute schreibe, ist eine Momentaufnahme. Alles mag sich \u00e4ndern, lese ich weiter und tauche tiefer in die Geschichte ein. Nun denn&#8230;<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Es war der 21. M\u00e4rz 2019 und ich weilte auf der Leipziger Buchmesse. Buchmessen sind wunderbare Orte, an denen man Neues h\u00f6rt und Dinge findet, die in den gro\u00dfen Buchhandlungen selten im Regal stehen, B\u00fccher von Kleinverlagen oder gar von Autoren, die ihre Werke im Selbstverlag ver\u00f6ffentlichen. Manchmal sind die Angeh\u00f6rigen der schreibenden Zunft gar selbst und in Person anwesend und der geneigte Besucher kann ein paar Worte mit der Dame oder dem Herrn der spitzen Feder wechseln.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend ich durch die heiligen Hallen schlenderte kam ich an einem Stand vorbei, an dem in gro\u00dfen und kunstvollen Lettern das Wort ARDEEN stand. Die Autorin selbst stand da, Sigrid Kraft, und pries ihre B\u00fccher an. Es dauerte nicht lange und ich war \u00fcberzeugt. Es ist stets schwer, B\u00fccher einer Autorin oder eines Autoren zu kaufen, die oder den man nicht kennt. Auf der anderen Seite k\u00f6nnte man etwas verpassen, wenn man nicht hin und wieder den Mut aufbringt, die ausgetretenen Pfade der Gro\u00dfe zu verlassen. Also wurden die ersten f\u00fcnf B\u00e4nde Ardeens in einem schmucken Schuber gekauft.<\/p>\n\n\n\n<h2>Darum geht es<\/h2>\n\n\n\n<p>Kategorien und Genres sind nicht immer einfach zu fassen. Ardeen ist eines der Werke, bei denen es keine Zweifel gibt: Fantasy. Gute altmodische Fantasy mit m\u00e4chtiger Magie, stolzen Recken und kurz huscht auch ein Drachen durch die Seite. Und doch ist Ardeen anders. Ardeen ist n\u00e4mlich Fantasy ohne doofe Elfen und rauflustige Zwerge. In Ardeen gibt es Menschen und man hat in den Legenden von Drachen geh\u00f6rt. Nur in alten Geschichten, denn in Wirklichkeit sah man seit ungef\u00e4hr 50 Jahren keines dieser m\u00e4chtigen Schuppentiere mehr. Die einzigen Drachen &#8211; ich meine echte Drachen, hochintelligente magiebegabte Gesch\u00f6pfe &#8211; im Buch tauchen in einer Vision auf. Ihre kleinen Verwandten, die Autorin nennt sie Wyvern, z\u00e4hlen nicht. Sie sind nur Tiere.<\/p>\n\n\n\n<p>Frau Kraft geht dabei so weit, Ardeen als klassische Sword and Sorcery Fantasy zu bezeichnen, eine Einsch\u00e4tzung, die ich so nicht zu teilen vermag. Tats\u00e4chlich hat Ardeen zwar einige Eigenschaften, die Schwert und Magie Fantasy ausmachen (das Fehlen der Elfen und Zwerge zum Beispiel). Die klassische Sword and Sorcery verf\u00fcgt aber im Regelfall \u00fcber einen &#8220;\u00dcberhelden&#8221; wie Conan oder Kull den Eroberer. Manchmal auch \u00fcber einen &#8220;\u00dcberantihelden&#8221; wie Karl Edward Wagners Kane. Ardeen l\u00e4sst diese Person, die in ihren F\u00e4higkeiten \u00fcber alle anderen Menschen hinausragt, vermissen. Auch spielt das Schwert (bisher) eine eher untergeordnete Rolle und die Magie ist das Ma\u00df aller Dinge. Die Magie ist dabei keine simple Hexerei sondern hochangesehene Wissenschaft, organisiert, in gehobenen Lehrst\u00e4tten vermittelt. Wenn ich ehrlich bin, f\u00e4llt mir die Einordnung in ein bestimmtes Subgenre eher schwer. Eine Portion Schwert und Magie, ein Essl\u00f6ffeln High Fantasy, umr\u00fchren und mit einer Prise Harry Potter (gl\u00fccklicherweise ohne fliegende Besen, die Prise Harry Potter findet man vor allem in der Organisation der magischen Bruderschaft und in der Weise, wie im Allgemeinen das magische Wissen vermittelt wird) abschmecken &#8211; fertig ist die Welt von Ardeen. Fehlt nur noch die Geschichte.<\/p>\n\n\n\n<p>Und die geht ungef\u00e4hr so:<\/p>\n\n\n\n<p>Eryn, ein junger Krieger der Fenn, eines naturverbundenen Bergvolkes, kommt \u00fcber Umwege und eher gegen seinen Willen in die Zivilisation. Alles geschieht im Angesicht seines Todes, denn er steht bereit unterm Galgen, die Schlinge um den Hals, um den Tod zu sterben, die ein Aufr\u00fchrer und dreckiger Rebell verdient. Wovon der junge Krieger bisher nichts wusste, ist seine magische Begabung, die zum Gl\u00fcck noch rechtzeitig entdeckt wird. Es ist eben von Vorteil, wenn einem das Schicksal (oder die Autorin) gewogen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Der arme Tropf, der sich des verstockten Bergrebellen annehmen muss, hei\u00dft Raiden und ist seinerseits<\/p>\n\n\n\n<ol><li>Prinz von Ardeen<\/li><li>ein \u00fcberaus f\u00e4higer Hochmagier<\/li><li>f\u00fcrchterlich reizbar, wenn es nicht nach seinem Kopf geht<\/li><li>\u00fcber alle Ma\u00dfen von sich \u00fcberzeugt (meist nicht zu Unrecht)<\/li><li>nicht f\u00fcr seine Geduld bekannt<\/li><li>in seinem Benehmen das, was wir im normalen Leben wohl ein Arschloch (bitte entschuldigt meine Ausdrucksweise) nennen w\u00fcrden.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Im Grunde ist das auch schon die ganze Geschichte von &#8220;Der Kreis der Magie&#8221;. <\/p>\n\n\n\n<p>Erinnert ihr euch an die ersten vier Worte dieses Beitrages? Es ist eine Pentalogie. Eigentlich nicht mehr, es gibt inzwischen weitere B\u00fccher aus der Welt Ardeens. Die ersten f\u00fcnf ergeben aber, soweit ich las, einen in sich geschlossenen Zyklus. Genau dieser Umstand veranlasst mich, mit meinem Urteil an dieser Stelle vorsichtig zu sein, denn im ersten Band des Werkes passiert beinahe nichts. Die Fenn proben den Aufstand, Eryn wird erwischt und Prinz Raiden aufs Auge gedr\u00fcckt, der schickt den Jungen in seine Garde und Eryn lernt zaubern &#8211; in Ans\u00e4tzen. Ich glaube, Hermine Granger hatte mehr drauf BEVOR sie nach Hogwarts kam.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass der junge Magier nach ewigen Monaten der Ausbildung gerade ein paar Grundlagen beherrscht, ist dabei ein wohltuender Ansatz. Wenn Magie eine hohe Wissenschaft ist, muss sie m\u00fchsam studiert werden. Einer der schlimmsten Fauxpas&#8217; in der neuen Star Wars Trilogie ist der Umstand, dass die liebe Rey ohne jegliche Ausbildung ungeheure F\u00e4higkeiten in der Macht an den Tag legt und diese auch noch fast vollendet beherrscht. Nein, wer ein guter Magier werden will (gut im Sinne von Qualit\u00e4t, nicht von Moral), muss lernen, studieren, flei\u00dfig sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Das gro\u00dfe Problem daran, dass Eryn das Zaubern erst lernt, ist der Umstand, dass die Geschichte nicht voran geht. Die Zeit verfliegt und die Story tritt auf der Stelle. Erst auf den letzten ca. 60 Seiten passiert etwas, entbrennt ein Krieg zwischen Ardeen und dem Nachbarn (und der Heimat der Gattin Prinz Raidens) Gelderon. Erst auf diesen 60 Seiten entwickelt sich R\u00e4nkespiel, werden Intrigen gesponnen (vielmehr werden sie von Leser unbemerkt die ganze Zeit gesponnen, treten aber jetzt erst ans Licht) und zum ersten Mal gibt es so etwas wie Vorboten dessen, was ich wohl in den n\u00e4chsten B\u00fcchern lesen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich will dabei nicht einmal lesen, wie die Pl\u00e4ne geschmiedet werden, das Verderben der Helden angeschoben wird. Andeutungen w\u00fcrden reichen. Wenn des Prinzen Gattin sich auf den letzten 60 Seiten als intrigante Schlange herausstellt, ist dies zu sp\u00e4t. Zumindest sollte sie im Verlauf der Geschichte auftauchen und irgendetwas tun, das eine Grundlage f\u00fcr die Ereignisse am Schluss bildet. Vorboten des Krieges, die der Leser ebenso wenig zu deuten wei\u00df wie die Personen in der Geschichte, sollten sich schon fr\u00fcher in der Geschichte zeigen. Frau Krafts L\u00f6sung ist beinahe so etwas wie ein Deus ex machina. Pl\u00f6tzlich geschieht etwas, das helfen soll, die Geschichte im zweiten Band weiterzuspinnen. Vollkommen andeutungslos. Der Prinz mag seine Gattin nicht und vice versa. Das aber reicht nicht, um das Ende vorzubereiten. Dabei gab es M\u00f6glichkeiten, das Ende vorzubereiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin zuversichtlich, dass sich in der weiteren Geschichte noch Spannung aufbaut, dass sich im Gesamtwerk das Bild entwickelt. So leid es mir aber tut, f\u00fcr den fehlenden Spannungsbogen muss ich beim ersten Band ein paar P\u00fcnktchen abziehen.<\/p>\n\n\n\n<h2>Erz\u00e4hlerisch&#8230;<\/h2>\n\n\n\n<p>&#8230;betritt Sigrid Kraft einen durchaus interessanten Pfad.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Autorin malt keine Schlachtengem\u00e4lde, selbst dann nicht, wenn eine Schlacht stattfindet. Sie sucht sich einen Blickwinkel, aus dem man nicht das Blut spritzen und die K\u00f6pfe rollen sieht. Man sieht eigentlich gar nichts, man wei\u00df nur, dass es irgendwo ein gr\u00f6\u00dferes Zusammentreffen verfeindeter Soldaten gibt und sieht dann das Endergebnis.<\/p>\n\n\n\n<p>Frau Kraft h\u00e4lt sich auch nicht mit der Farbe des Grases am Wegesrand auf. Ein bisschen mehr w\u00e4re aber gar nicht schlecht gewesen. Zwar mag die Farbe der Bl\u00fcmchen, die gerade auf der Wiese niedergetrampelt werden, f\u00fcr die Geschichte irrelevant sein, eine einigerma\u00dfen detaillierte Beschreibung der \u00d6rtlichkeiten hilft aber in bestimmten Situationen, das Handeln und die Bewegung der Personen vor Ort zu verstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sigrid Kraft konzentriert sich auf die Personen. Ich schreibe mit Absicht Personen und nicht Charaktere, charakterlich entwickelt sich n\u00e4mlich zun\u00e4chst auch nicht viel. Eryn lernt und wird sicherer im Umgang mit der Magie. Er passt sich an und f\u00fcgt sich in seine Situation ein. Die Person entwickelt sich. In einem Rollenspiel w\u00fcrde man sicher sagen, das Level des Charakters habe sich erh\u00f6ht, in Wirklichkeit entwickelt sich nur die Person und ihre F\u00e4higkeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht anders ist es bei Prinz Raiden. In seinen F\u00e4higkeiten ist nicht viel zu entwickeln. Er ist ganz oben angekommen. Und charakterlich \u00e4ndert sich auch nichts. N\u00e4her als &#8220;Dann hast Du wohl doch etwas gelernt&#8221; kommt man bei ihm an ein Lob nicht heran.<\/p>\n\n\n\n<p>Leider waren das auch schon alle Personen. Figuren, die sonst noch auftauchen, sind Nebenfiguren. Selbst Eryns erst gehasster und dann gut befreundeter Kamerad bei der Garde des Prinzen, Ravenor, ist zun\u00e4chst nur eine Nebenfigur. Namentlich benannt und mit einem gr\u00f6\u00dferen Anteil an Eryns Geschichte versehen verspricht er aber eine gr\u00f6\u00dfere Rolle in der gesamten Geschichte einzunehmen. Schlie\u00dflich ist erst ein F\u00fcnftel der Geschichte vorbei.<\/p>\n\n\n\n<p>Insofern ist der Mangel an Charakterentwicklung, den ich zu sehen glaube, auch mit gr\u00f6\u00dfter Vorsicht zu genie\u00dfen. Ich erw\u00e4hnte bereits am Anfang, dass ich der Autorin in der einen oder anderen Sache Unrecht tun k\u00f6nnte, was nicht in meiner Absicht liegt. Der Ansatz zur Entwicklung und Ausgestaltung der Charaktere ist da. Es fehlen nur noch vier B\u00fccher, um diese Entwicklung auch zu vollziehen.<\/p>\n\n\n\n<h2>Eine Frage des Stils<\/h2>\n\n\n\n<p>Wie in der Fantasy \u00fcblich steht der Erz\u00e4hler au\u00dferhalb der Geschichte, Genrestandard quasi. Es gibt aber auch nicht viele Ausnahmen hiervon. Mir f\u00e4llt auf Anhieb h\u00f6chstens der Schwertt\u00e4nzerzyklus ein und bin selbst dabei nicht ganz sicher. Frau Kraft benutzt hier einerseits Point of View Charaktere &#8211; bis auf wenige Ausnahmen genau 2, Eryn und Raiden &#8211; und innere Monologe, l\u00e4sst uns der innersten Gedanken der Personen teilhaftig werden. Das findet man deutlich seltener.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis hierhin ist alles gut. Insgesamt aber nicht. Nein, Frau Kraft hat einige grobe sprachliche Schnitzer eingebaut, klein genug, um trotzdem weiterzulesen, gro\u00df genug um mich auch hier zu einem Punktabzug zu bewegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass die Geschichte in einem eher lockeren Ton gehalten ist, ist in Ordnung. Gerade das gesprochen und noch mehr das gedachte Wort ist auf diese Weise durchaus passend gestaltet, w\u00e4re nicht die f\u00f6rmliche Rede in demselben Stil gehalten. Speziell wenn seine Hochwohlgeborenheit Prinz Raiden sich \u00fcber einen Untergebenen aufregt (mit Recht nat\u00fcrlich, er ist der Prinz), ist der flappsige Sprachstil eher fehl am Platze.<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenso auff\u00e4llig und nicht ganz passend ist die Frage der Anrede. Vielleicht denke ich zu konservativ. In einer Fantasygeschichte aber, die im Setting eher mittelalterlich ist, gibt es genau zwei Formen der pers\u00f6nlichen Anrede: Du und Ihr. Vielleicht noch er\/sie. Auf keinen Fall aber Sie.<\/p>\n\n\n\n<p>Der H\u00f6hergestellte, ob Prinz, K\u00f6nig, Kommandant oder hochadlige Dame, ist nat\u00fcrlich h\u00f6flich in der zweiten Person Plural anzureden. Der adlige Offizier wird vermutlich selbst vom Vorgesetzten geihrzt. Die Form muss schon gewahrt bleiben Der kleine Mann wird geduzt. Oder geerzt. &#8220;Geh er aus dem Weg!&#8221;, klingt doch interessant.<\/p>\n\n\n\n<p>Das moderne Sie, welches wir in unserer Alttagssprache gegen\u00fcber fremden Erwachsenen benutzen, mutet aber selbst im milit\u00e4rischen Kontext fehl an.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch ist dies Kleinkram. Schlimmer sind reinrassige Stilbl\u00fcten, die es irgendwie geschafft haben, das Lektorat zu \u00fcberstehen. Stilbl\u00fcten, die manchmal nicht nur schlechter Stil sondern sogar falsche Sprache sind.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Aber auch das erfrischend k\u00fchle Wasser des Bergsees war nicht der Grund, weswegen er diesen Ort aufsuchte &#8211; sondern ihretwegen.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich will um Gottes Willen nicht den Klugschei\u00dfer spielen, liebe Frau Kraft, aber auch wenn Eryn ihretwegen zum See ging, war ihretwegen dennoch nicht der Grund f\u00fcr sein Erscheinen. Der Grund war SIE. Entweder verlegt man sich aufs &#8220;wegen&#8221; (er war nicht wegen des Wassers da sondern ihretwegen) oder man nennt den Grund (nicht das Wasser war der Grund sondern sie).<\/p>\n\n\n\n<p>Und der Bindestrich ist auch nicht ganz sauber. Es mag sein, dass der Bindestrich gar nicht beabsichtigt sondern ein Problem im Satz (im Drucksatz) ist, hinter &#8220;aufsuchte&#8221; geh\u00f6rt aber ein Komma und der Bindestrich muss weg. &#8220;Sondern&#8221; ist eine Konjunktion und im Satzteil &#8220;sondern ihretwegen&#8221; gibt es kein finites Verb. Jene zwei W\u00f6rter sind also Teil des Hauptsatzes, der vom (eingeschobenen) Nebensatz &#8220;weswegen er diesen Ort aufsuchte&#8221; durch Kommas zu trennen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Verdammt! Jetzt habe ich es doch getan! Ich habe den Klugschei\u00dfer gespielt.<\/p>\n\n\n\n<p>Apropos: &#8220;So trennten sich ihre Wege eng\u00fcltig, obwohl sie doch so erpicht darauf gewesen waren, einander zu finden&#8230; Wenn auch aus sehr unterschiedlichen Gr\u00fcnden.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ich nun schon einmal den Klugschei\u00dfer rauskehrte, kann ich solche S\u00e4tze kommentieren. &#8220;Wenn auch aus sehr unterschiedlichen Gr\u00fcnden&#8221; ist kein Satz. Es fehlt das Pr\u00e4dikat, das finite Verb. Ein Subjekt ist auch nicht vorhanden. Warum f\u00e4ngt man hier einen neuen Satz an, statt beides wieder mit einem Komma zu einem Satz zu verbinden?<\/p>\n\n\n\n<p>Solche stilistischen Fauxpas&#8217; ziehen sich leider durch das ganze Buch. Irgendwann \u00fcberliest man es zwar einfach, ich glaube aber, Frau Kraft kann das besser.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Empfehlung ist Ardeen allemal. Band 2 ist bereits aus dem Schuber geholt, um gleich morgen angefangen zu werden. Trotz all der Schw\u00e4chen verspricht aus der Geschichte etwas Gro\u00dfes zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Also kauft die B\u00fccher!<\/p>\n\n\n\n<table class=\"usrlist\"><tr><td>Story:<\/td><td class=\"pad-left\"><img class=\"usr\" src=\"https:\/\/cultus-dominum-we.de\/wp-content\/plugins\/universal-star-rating\/includes\/image.php?img=06.png&amp;px=12&amp;max=5&amp;rat=3.6\" alt=\"3.6 out of 5 stars\" style=\"height: 12px !important;\" \/> (3.6 \/ 5)<\/td><\/tr><tr><td>Stil:<\/td><td class=\"pad-left\"><img class=\"usr\" src=\"https:\/\/cultus-dominum-we.de\/wp-content\/plugins\/universal-star-rating\/includes\/image.php?img=06.png&amp;px=12&amp;max=5&amp;rat=3\" alt=\"3 out of 5 stars\" style=\"height: 12px !important;\" \/> (3.0 \/ 5)<\/td><\/tr><tr><td>Spannung:<\/td><td class=\"pad-left\"><img class=\"usr\" src=\"https:\/\/cultus-dominum-we.de\/wp-content\/plugins\/universal-star-rating\/includes\/image.php?img=06.png&amp;px=12&amp;max=5&amp;rat=3.6\" alt=\"3.6 out of 5 stars\" style=\"height: 12px !important;\" \/> (3.6 \/ 5)<\/td><\/tr><tr><td style=\"border-top:1px solid;\">Average:<\/td><td style=\"border-top:1px solid;\"><img class=\"usr\" src=\"https:\/\/cultus-dominum-we.de\/wp-content\/plugins\/universal-star-rating\/includes\/image.php?img=06.png&amp;px=12&amp;max=5&amp;rat=3.4\" alt=\"3.4 out of 5 stars\" style=\"height: 12px !important;\" \/> (3.4 \/ 5)<\/td><\/tr><\/table>\n ","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist eine Pentalogie. 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